Gewalt gegen Frauen ist kein privates Problem. Sie ist eine schwere Verletzung der
Menschenwürde und betrifft alle Bereiche der Gesellschaft.
Sie geschieht in Beziehungen, Familien, am Arbeitsplatz, im öffentlichen Raum und online. Oft bleibt sie unsichtbar - aus Angst, Scham oder weil Betroffene nicht ernst genommen werden
Gewalt hat viele Formen. Sie ist nicht immer sichtbar, aber immer zerstörerisch.
Dazu gehören unter anderem:
• körperliche Gewalt
• psychische Gewalt und Kontrolle
• sexuelle Gewalt
• emotionale Erniedrigung
• Bedrohung und Einschüchterung
• digitale Gewalt und Stalking
Keine dieser Formen ist zu rechtfertigen. Keine ist harmlos.
Viele Frauen sprechen nicht über das Erlebte, weil:
• sie Angst vor Konsequenzen haben
• sie sich schämen oder selbst die Schuld geben
• sie nicht glauben, dass ihnen geholfen wird
• sie abhängig sind - emotional, finanziell oder sozial
Dieses Schweigen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern oft eine Folge von Druck und Ohnmacht.
Gewalt gegen Frauen darf nicht relativiert, entschuldigt oder verharmlost werden. Verantwortung liegt immer bei den Tätern niemals bei den Betroffenen.
Birant Türkben Stiftung setzt sich für Aufklärung, Prävention und gesellschaftliche Sensibilisierung ein. Gewalt beginnt nicht erst mit Schlägen, sondern oft viel früher - mit Kontrolle, Abwertung und Machtmissbrauch.
• Gewalt ist niemals Liebe
• Niemand hat das Recht, über einen anderen Menschen zu bestimmen
• Hilfe anzunehmen ist kein Versagen
• Hinsehen kann schützen
Gesellschaftlicher Wandel beginnt dort, wo Gewalt klar benannt wird.
Diese Seite soll informieren, Bewusstsein schaffen und Mut machen.
Mut, Grenzen zu erkennen.
Mut, Unterstützung zu suchen.
Mut, Gewalt nicht zu akzeptieren – weder für sich selbst noch für andere.